Leitfaden für Arbeitgebende

In der Schweiz sind ungefähr 20'000 Menschen HIV-positiv. Jährlich erfahren zwischen 700 und 800 Menschen neu von ihrer HIV-Infektion. Dank den Fortschritten in der Medizin können Menschen mit HIV in der Schweiz in der Regel normal leben und arbeiten. Durch Vorurteile und Diskriminierungen z.B. im Bewerbungsverfahren oder am Arbeitsplatz werden sie jedoch oft daran gehindert.

Der Leitfaden «HIV im Arbeitsumfeld» richtet sich speziell an Arbeitgebende. Er liefert einerseits grundlegende Informationen zu HIV und Aids, andererseits will er über die Auswirkungen von HIV auf die Betriebe informieren und auf die verschiedenen Aspekte hinweisen, die im Zusammenhang mit dem Arbeitsleben zu beachten sind (Datenschutz, Versicherungen, etc.). Verbessertes Wissen hilft nicht nur den Betroffenen, sondern auch den Unternehmen, denn von HIV sind meistens erwachsene Menschen im erwerbstätigen Alter betroffen, welche ihre Angestellten, KundInnen oder KlientInnen sein können.

HIV wird oft missverstanden und führt deshalb zu Diskriminierungen von HIV-positiven Personen. Ein Betriebsklima, in welchem Diskriminierung und Mobbing herrschen, wirkt sich ungünstig auf die Produktivität aus. Mittels Information und Sensibilisierung kann Missverständnissen vorgebeugt werden.

Leitfaden HIV im Arbeitsumfeld

 





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