Engagierte Firmen
Verschiedene Arbeitgebende engagieren sich für das Thema HIV / Aids am Arbeitsplatz.
Nachfolgend einige vorbildliche Beispiele:
Johnson&Johnson
Johnson & Johnson Schweiz führte im August 2011 neu eine HIV Workplace Policy ein. In Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Schweiz hat das Unternehmen ein solches Arbeitsplatzreglement erarbeitet. Es hat Gültigkeit für die rund 3‘600 Mitarbeitenden des Unternehmens in der Schweiz.
Kanton Aargau
Der Arbeitgeber Kanton Aargau inserierte mehrmals offene Stellen auf der Jobbörse der Aids-Hilfe Schweiz und signalisierte damit, dass in den kantonalen Ämtern auch Menschen mit HIV / Aids als Mitarbeitende willkommen sind.
Migros
Migros nutzte ihre interne Gesundheitsmanagementtagung im Herbst 2008 unter anderem dazu, die für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zuständigen Führungskräfte zum Thema HIV / Aids zu sensibilisieren und deren Wissen darüber auf den aktuellsten Stand zu bringen. Doch nicht nur innerhalb des Unternehmens, sondern auch gegenüber der Gesamtbevölkerung nimmt Migros gesellschaftliche Verantwortung wahr, indem sie Aufklärungsarbeit bezüglich HIV / Aids leistet. So nahm Migros beispielsweise den 1. Dezember 2008 zum Anlass, im Migros-Magazin ein Interview mit Daniel Bruttin, dem Geschäftsführer der Aids-Hilfe Schweiz, zu publizieren, bei dem es unter anderem auch um die Frage der Diskriminierung am Arbeitsplatz ging (Interview PDF 76 KB).
Pfizer
Mit ihrer HIV / Aids Workplace Policy gibt Pfizer ein umfassendes Bekenntnis zum Schutz von Mitarbeitenden mit HIV / Aids ab und macht damit deutlich, dass sich das Unternehmen nicht nur für Patienten/Patientinnen mit HIV / Aids engagiert, sondern auch für betroffene Arbeitnehmende.
Restaurant Mahamaya
Das Mahamaya ist ein urbanes indisches Restaurant in Bern und serviert authentisches Essen aus dem Norden Indiens. Das Mahamaya zeigt, wie wichtig es auch in KMU ist, dass Menschen mit HIV keine Benachteiligungen erfahren müssen, und geht mit gutem Beispiel voran.
Roche
Roche verfügt bereits seit Juli 2004 über eine Richtlinie zu HIV / Aids am Arbeitsplatz (Roche Richtlinie PDF 350 KB). Mit ihren Bestrebungen zum Abbau von Stigmatisierung und Vorurteilen gegenüber Menschen mit HIV / Aids leistet Roche einen wichtigen volkswirtschaftlichen Beitrag, indem das Unternehmen verhindern hilft, dass Leute aus der Erwerbstätigkeit herausfallen.
TALLY WEiJL
Tally Elfassi-Weijl, die Inhaberin und Gründerin des Fashionlabels TALLY WEiJL mit 3000 Mitarbeitenden, konnte dieses Jahr als Testimonial für die Kampagne zum Welt-Aids-Tag 2011 gewonnen werden. Mit ihrer Aussage: „Totally tally ist, wenn HIV-positive Menschen gleiche Chancen haben“, spricht sie sich gegen Diskriminierung von HIV-positiven Menschen am Arbeitsplatz aus. Zudem wurde auch bei TALLY WEiJL eine Workplace-Policy zum Schutz von HIV-positiven Mitarbeiterinnen eingeführt.
UBS
UBS ist seit mehreren Jahren im Bereich HIV / Aids aktiv und hat beispielsweise im Jahr 2004 gemeinsam mit den städtischen Gesundheitsdiensten in Zürich und mit der Zürcher Aids-Hilfe bei ihren Mitarbeitenden eine Präventionskampagne zu HIV / Aids, Hepatitis, Syphilis und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten durchgeführt. Im Jahr 2009 baute UBS ihr Engagement im Bereich HIV / Aids am Arbeitsplatz weiter aus, indem sie in Absprache mit der Arbeitnehmervertretung der UBS, der Diversity-Fachstelle, internen MitarbeiterInnennetzwerken, dem Rechtsdienst und den Human-Resources-VertreterInnen aller UBS-Unternehmensgruppen zwei Grundsatzerklärungen verabschiedet und im Februar 2009 ins UBS-Intranet gestellt hat. Es handelt sich um die Grundsatzerklärung zum Schutz vor Diskriminierung bei Behinderung und chronischer Krankheit (PDF 184 KB) sowie um die Grundsatzerklärung zum Schutz vor Diskriminierung bei HIV / Aids (PDF 184 KB). Um diese Grundsatzerklärungen bekannt zu machen, werden die Linienvorgesetzten aller Stufen durch die PersonalberaterInnen darüber informiert, und neu eintretende Mitarbeitende finden sie in den Informationsordnern, die sie bei ihrem Eintritt erhalten. Mit diesem klaren Bekenntnis gegen Diskriminierung von Mitarbeitenden mit gesundheitlichen Einschränkungen signalisiert UBS, dass sie eine fortschrittliche und offene Arbeitgeberin mit sozialer Kompetenz ist, deren Engagement weit über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinaus geht.
Möchten auch Sie sich engagieren?
Die Aids-Hilfe Schweiz organisiert in der Regel einmal jährlich einen Roundtable mit Arbeitgebenden zum Thema HIV und Arbeit. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr Informationen dazu oder daran teilnehmen möchten. Bitte nutzen Sie unser Formular.
Sponsoren
| Firmenlogo | Firmenname und Link |
|---|---|
| Abbott Laboratories | |
| AIG Privat Bank AG, Zürich | |
| Amt für AHV und IV, Frauenfeld | |
| Berufs Informations Zentrum BIZ, Horgen | |
| Big Fish | |
| Sophie und Karl Binding Stiftung, Basel | |
| Bristol-Myers Squibb GmbH, Baar | |
| Bundesamt für Gesundheit (BAG), Bern | |
| CGS Customer Ground Services Genève SA | |
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Christlicher Friedensdienst |
| Cityall, Genève | |
| Coop, Basel | |
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CR Basel |
| Erklärung von Bern | |
| GlaxoSmithKline | |
| Gasthaus Rössli, Mogelsberg | |
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Holcim (Schweiz) AG, Zürich |
| Kanton Aargau | |
| Laborgemeinschaft 1, Zürich | |
| Kongress-Hotel Kreuz, Bern | |
| Köpfli & Partner AG, Neuenhof | |
| NEST Sammelstifung Zürich | |
| OK Haller Druck AG, Zürich | |
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Pfizer AG, Zürich |
| Qualidata Treuhand AG, Geroldswil | |
| Rotpunktverlag, Zürich | |
| Sanitas Krankenversicherung, Zürich | |
| Spirig Pharma AG, Egerkingen | |
| Unilever Bestfoods Schweiz GmbH | |
| Update AG, Zürich | |
| Verein für Integration und Suchtfragen, Meilen | |
| Werkhof AG, Zürich | |
| ZKB Zürcher Kantonalbank, Zürich | |



